
ououou, da lehnt sich ja wer grosszügig usem Fenschter ;-)
S'Büchli hani no gseh, aber d'Diskussion im Netz isch ja au scho de Knaller. Und de mit em Fuessball findi au reichlich gewagt, bi dene Leischtige. Glatti das, aber echt.
Grundsätzlich ärgerets mich ja au, wenn niemerds meh dütsch chann. Aber Spitzeriiter sind da ganz klar die vom grosse Kanton. Nach de 3. Rechtschriibereform checkeds gar nüt meh. Alles wird verhunzt, vo Rechtschriebig kä Spur meh. Ich, für min Teil, leg also scho Wert druf, dass mer no einigermasse d'Sprach beherrscht und da spielts kei Rolle us wellem Land. Allerdings verdien ich au mis Geld demit ;-) Wett allerdings nöd wüsse wieviel Chefe ohni ihri Sekretärinne kän grade Satz schriebe chönnted. Ha scho söttig Brief gseh, unvorstellbar.
Deutsche Sprache schwere Sprache? Nöd unbedingt. Erschwerend sind die dauernd ändernde Regle, dass de Mensch vielmeh mundart schwätzt, sprich de eigeti Dialekt pflegt. Mit em Handy-Ziitalter sind dänn no die unmöglichschte Abchürzige dezue cho. Drum blieb ich bi dem woni mal glernt han. De Unsinn vo de neue Rechtschriebig boykottier ich komplett. S'wenigscht isch logisch. Gfürchig wird's wänn Fremdwörter verdütscht werded. Als Land mit 4 Fremdsprache es absoluts "no-go"! By the way Anglizismen sind zwar au völlig verpönt, aber scho schier nüme wegz'denke.
chlini Grammtik-Schuel, oder Sache wo immer wieder falsch gschriebe werded:
- wänn Apostrophe? korrekt wird de nume det gmacht, wo Buechstabe fehled, sprich wo abkürzt wird, wie zum Biispiel: wie gaht's (wie geht es), was söll's (was soll das), das gehört in's Regal (in das). Ganz sicher NIE zum Iisatz chunnt's bi: Müllers mached Ferie, das ist Rolfs Buch, Fritzlis Auto usw.
- wer kennt de Underschied zwüsched war und wahr? Die wenigschte! Wieviel schriebe "währe"? Die meischte. Debi gits das gar nöd. E chlini Eselsleitere chönnt si:
war - gewesen (Verb sein)
wahr - Wahrheit
Achtung Ware schriebt sich au ohni "h" ;-)
- wenn chunnt z. B. dass/das, wieder/wider, seit/seid, tod/tot zum Iisatz? Grübel... luuter Fettnäpfli wo regelmässig gfunde werded ;-)
So Sprüch wie nämlich mit "h" ist dämlich, sind steialt und mached immerno Sinn. Aber es git doch tatsächlich no Neuerige wo würkli en logische Hindergrund händ wie z. B.:
- Aufwand, bisher aufwendig, neu aufwändig
meh chunnt mir grad nöd in Sinn...
Da lob ich mir doch min Dialekt. Unendlich isch de Spielruum. Da gelted ganz klar mini Regle ;-)
Sit über 30 Jahr schrieb ich Mundart - mit Wonne. Wänn de Dialekt nüme lesbar isch vo luuter 'ä ö ü', isch d'Euphorie verbi.
Also e chlini Sprach-Pfleg muess scho si. Wemmer sich bewerbe sött und söttig Fehler macht, isch mer glatt unedure, gaht ja gar nöd. Au privat macht's kein schlaue Iidruck. Mer wüssed soviel wie nie und händ soviel Analphabete wie nie... trurig oder?
Aber wer war's? Die Schweizer? No way... ;-)
Die sölled sich selber bi de Ohre neh, oder?