D'Polle händ Hochkonjuktur und somit Triefnase und und Zombieauge au.
Bi mir gahts sit geschter richtig rund. Das da obe wird bis am 15. Juni zum Normal-Zuestand. A jedem Egge häts fängs Nastüechli. Ohni es Tablettli (Zyrtec) channi nüme zum Huus us. D'Brülle wird zur Pflicht. Eigentli sind mini heissgeliebte Fährtli ziemlich konträr, aber cha eifach nöd mit zuene Schiibe fahre, isch doch sooo schön.

Zum Thema Heupfnüsel häts tonnewiis Material ume, drum nume en chline Usschnitt:
Allergien haben in den letzten Jahrzehnten so zugenommen, dass heute viele Menschen in irgendeiner Form mit dieser Erkrankung konfrontiert sind. Über 20% der Bevölkerung leidet unter allergischen Symptomen und die Tendenz ist weiterhin steigend. Allergien treten normalerweise erstmals im Kindesalter auf. Die Symptome können sich mit zunehmendem Alter ändern. Menschen mit Heuschnupfen haben ein hohes Risiko, auch Asthmatiker zu sein oder zu werden.
All dies weist darauf hin, dass für eine Allergie nicht der allergieerzeugende Stoff allein die Ursache, sondern dass die instabile Reaktionslage des Allergikers wesentlich mitverantwortlich ist. So sind z.B. beim Heuschnupfen nicht allein die Menge und Art der Pollen in der Luft entscheidend, es kommen Faktoren hinzu wie die gesundheitliche Gesamt- situation, die Ernährungsweise, die Jahreszeit usw. .
Symptome:
(hani alli)-Kratzen im Hals
-laufende Nase
-lästiges Niesen
-juckende Augen
-Husten
-Atembeschwerden
-Hautausschläge
Ursache:
Das Immunsystem reagiert überempfindlich auf Pollen in der Luft, die sich auf den Schleimhäuten der Nase und der Bronchien ablagern. Diese Überreaktion führt zu einer entzündlichen Reaktion der Schleimhäute mit entsprechenden Symptomen.
Richtiges Verhalten hilft Symptome zu lindern:
-Haare abends waschen
(das schaffi selte)
-Aufbewahren und ausziehen der Tageskleidung ausserhalb des Schlafzimmers
-beim Lüften Pollenflug beachten:
Pollenbulletin der SMA--ländliche Gegend: hohe Pollenkonzentrationen am Morgen, geringer am Abend
--städtische Agglomeration: geringe Konzentration am Morgen, stark am Abend
-Fenster zum Schlafen schliessen
(gaht gar nöd, han aber es Pollenetz vor de Schiebe)-im Freien Sonnenbrille mit Seitenschutz tragen
-im Auto Fenster nicht öffnen
(und das grad au nöd)
Therapie
Medikamente
(Was Cortison drin hät nützt bi mir es bitz besser als alli andere.)
Sinnvoll ist es, bereits ein bis zwei Wochen vor dem erwarteten Pollenflug Medikamente, sowohl von der Schulmedizin als auch von der Ergänzungs- oder Komplementärmedizin, einzusetzen, damit diese ihre Wirkung voll entfalten können.
Bei ausgeprägten Symptomen mit massivem Schnupfen oder Asthma können neben sogenannten Antihistaminika auch kortisonhaltige Nasensprays oder Inhalationen notwendig werden. Diese neuen, nur lokal am Ort des Geschehens wirkenden Kortisonpräparate belasten den Körper nicht, wie leider allzu oft befürchtet wird. Bei Asthmatikern können sie im Gegenteil Leben retten.
Die Angst vor den
Kortisonpräparaten blieb in der Bevölkerung verwurzelt durch die früher gängige Behandlung mit Tabletten oder regelmässige Spritzen. Diese Behandlung zeigte eine Ganzkörperwirkung mit entsprechenden negativen Effekten auf die Knochen, die Haut und den Stoffwechsel.
Diese negativen Effekte sind durch die neuen Medikamente nicht mehr zu befürchten.Ohrakupunktur
Die Symptome können mit der Ohrakupunktur gelindert werden. Dazu wird eine kaum sichtbare Dauernadel am entsprechenden Punkt am Ohr gesetzt.
Spritzenkur (Desensibilisierung)
(han 3 Jahr lang Sprütze gfasst mit verschwindendem Erfolg, wird wieder all Jahr schlimmer)
Wenn eine Abklärung mittels Hauttestung oder Blutuntersuchung zusammen mit den entsprechenden Symptomen ergibt, dass eine Allergie auf bestimmte Blütenpollen vorliegt, kann eine Desensibilisierung innert ein bis 3 Jahren den Heuschnupfen zum Verschwinden bringen. Dabei wird der Körper durch regelmässige Spritzen unter die Haut langsam an die Pollen gewöhnt, so dass in der Heuschnupfen-Saison die Symptome nicht mehr oder gemildert auftreten. Am meisten Erfolg zeigt diese Behandlung bei Personen, die nur auf eine Art von Blütenpollen (z.B. Esche) reagieren.
Ufem Land isch es so, dass d'Wiese bis am 15. Juni stahbliebe muess, wege Selbschtversamig und weg de Biiträg wo's dänn drum git. Bi mir bessereds gewaltig, sobald all die Wiese gmäht sind. Freu mich jedes Jahr wie blöd druf.