Vor churzem hani vom Mami mis erschte Mimösli übercho. Ganz es spannends Pflänzli. Mer wotts de ganz Ziit aalange, obwohl mer nöd sött. D'Lebensduur vom Pflänzli verchürzt sich enorm, wemmers nöd in Rueh laat.

innerhalb vo einere Sekunde gsehts troschtlos us - wemmer drilangt...

Die Mimose (Mimosa pudica), auch Schamhafte Sinnpflanze genannt, ist eine tropische Pflanzenart in der Unterfamilie der Mimosengewächse (Mimosoideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Oft werden auch als Ziergehölze kultivierte Akazien (Acacia) als „Mimosen“ bezeichnet.
Der Begriff Mimose wird auch gleichzeitig für einen sehr empfindlichen, sensiblen (oder sich von einer Krankheit erholenden) Menschen verwendet.
Die Mimose vollführt Seismonastien (eine Art der Pflanzenbewegungen). Die Pflanze reagiert lebendig in Sekundenschnelle auf Berührung, Erschütterung, schnelle Abkühlung oder schnelle Erwärmung [1]. Dabei wird nur die betroffene Region der Pflanze blattweise eingeklappt. Nach einigen Minuten strecken sich die eingezogenen Zweige und Blätter wieder aus. Daher kommt auch der englische Name „Touch-me-not“ oder „Berühre mich nicht“ und die Bezeichnung „mimosig“ bzw. „mimosenhaft“. Diese Bewegungen sind auf Turgorveränderungen zurückzuführen.
Alle Teile der Mimose sind mehr oder minder giftig und unverträglich. Sie sollte nicht verzehrt werden und unzugänglich für Kinder oder Haustiere stehen. Sie mag keine direkte Sonne und keinen Durchzug. Ansonsten dekoriert das hübsche Grün jeden Platz.